Klischograph K 151 (1951)  
         
 
Im Klischograph wird das Bild zeilenweise lichtelektrisch abgetastet,
und mit dem daraus gewonnenen elektrischen Signal wird ein Stahl-stichel angesteuert, der je nach Grauwert eines Bildpunkts eine mehr oder weniger große Vertiefung in eine Kunststoffplatte oder eine Metallplatte graviert. Dabei entsteht ein gerastertes Hochdruck- bzw. Tiefdruckklischee.
  Klischograph K151  
         
 
Das zu gravierende Material ist auf einen Tisch gespannt, der sich
unter dem Gravierstichel hin- und herbewegt. Die Bildvorlage ist auf
der Unterseite desselben Tisches befestigt und wird von unten abgetastet. Damit wird automatisch das Druckklischee seitenverkehrt graviert, wie es für den Druck erforderlich ist. Das Bild muss die
gleiche Größe haben wie das herzustellende Klischee.
  Gravierreinheit  
 

 Die Instandsetzung des K 151 im April 2017

     
         
 

 
     
         
   Das Klischographenlied      
         
 

Die Bildergalerie mit den wichtigsten Details

 

 
 
 

 

 

 
     
 
Helio HGS
Nach dem Prinzip des Klischographen wurden später die Helioklischographen entwickelt, die Druckvorlagen mit einem Diamantstichel in die Kupferoberfläche eines Tiefdruckzylinders gravieren. Damit werden noch heute die Tiefdruckzylinder für den
Druck von Magazinen, Katalogen und Verpackungen in hohen
Auflagen hergestellt.
Die Kieler Firma Hell Gravure Systems GmbH, die aus der Firma Hell hervorgegangen ist, stellt immer noch Helioklischographen her.