Satztechnik

 

 
Der Begriff „Satztechnik“ umfasst im weiteren Sinn:
- den Handsatz ab etwa 1440 (Erfindung von Gutenberg mit den beweglichen
  im Setzkasten einsortierten Metalllettern; eine Blei-Zinn-Antimon Legierung)
- den Maschinensatz ab etwa 1900 (in Blei gegossene Satzzeilen (Monotype/
   Linotype)
- den Fotosatz ab etwa 1950 (das Kopieren einzelner Schriftzeichen mit Licht
   durch eine Schablone hindurch auf Fotomaterial)

und letztlich
- den Lichtsatz ab 1965, die von Hell erfundene Technik, um ganze
  Zeitungsseiten (Inkl. Bilder) vollelektronisch auf Fotomaterial zu belichten.
 
aus „für uns alle" ; Ausgabe Nr. 24/ März 1974

 

Das von Hell entwickelte Satzsystem besteht aus den Eingabegeräten zur
Erfassung von Text, Symbolen und Layout, dem Satzrechner, der alle zur
Belichtung des Films notwendigen Daten an das
 
        Herzstück der Hell- Erfindung, das Digiset
 
(Belichtung mit CRT-Bildröhre bzw. Laser)  liefert.

 

Das Endprodukt ist ein Film, die vollständige „Endseite“, der auf die Druckplatte
umkopiert wird.
 
 

Die Digiset- Entwicklung: der Zeitplan des ersten Digisets

       
       
       
   
   
       
 
Weitergehende Beschreibungen zu den notwendigen Peripheriegeräten
liegen leider nicht vor.
  Der Satzrechner
 
       
  Digigraph  
       
     
       
       
 

Artikel zum Lichtsatzsystem DIGISET

U.a.: Typischer Arbeitsablauf des Bleisatzes mit Lochstreifeneinsatz