Satztechnik

 

 
Der Begriff „Satztechnik“ umfasst im weiteren Sinn:
- den Handsatz ab etwa 1440 (Erfindung von Gutenberg mit den beweglichen
  im Setzkasten einsortierten Metalllettern; eine Blei-Zinn-Antimon Legierung)
- den Maschinensatz ab etwa 1900 (in Blei gegossene Satzzeilen (Monotype/
   Linotype)
- den Fotosatz ab etwa 1950 (das Kopieren einzelner Schriftzeichen mit Licht
   durch eine Schablone hindurch auf Fotomaterial)

und letztlich
- den Lichtsatz ab 1965, die von Hell erfundene Technik, um ganze
  Zeitungsseiten (Inkl. Bilder) vollelektronisch auf Fotomaterial zu belichten.
 
Christian Onnasch, 2020

 

Das von Hell entwickelte Satzsystem besteht aus den Eingabegeräten zur
Erfassung von Text, Symbolen und Layout, dem Satzrechner, der alle zur
Belichtung des Films notwendigen Daten an das
 
        Herzstück der Hell- Erfindung, das Digiset
 
(Belichtung mit CRT-Bildröhre bzw. Laser)  liefert.
 
Das Endprodukt ist ein Film, die vollständige „Endseite“, die auf die Druckplatte
umkopiert wird.
       
       
       
 

Lichtsatzgeräte

     Digiset

 
   
       
  Der Satzrechner
 
       
  Digigraph  
       
  Datensichtgeräte    
       
       
      Artikel zum Lichtsatz
  Satzgeräte    Die Digiset- Entwicklung: der Zeitablauf
      Die Arbeitsweise der Digiset Lichtsetzanlage
      Die Hochleistungs Lichtsatzmaschine 1965
 
15 Jahre Digiset: 1979